Mittwoch, 6. Februar 2013

Nachts,

weiß man die Worte, die man sagen will.
Weil man wieder mal nicht schlafen kann in dieser fremden Wohnung. In den Räumen, die nie mein Lebensmittelpunkt werden. Obwohl  ich ihn den Mann der darin lebt, sehr liebe.

Bei einer Zigarette auf dem Balkon glaubt man den Grund zu wissen und wäre imstande, das Ganze in klaren Sätzen zu erklären.

Nur morgens nicht.
Man erwacht mit mieser Laune, Gliederschmerzen von der viel zu harten Couch. 3 Stunden Schlaf sind definitiv zu wenig.
Außerstande einen ganzen, gehaltvollen Satz zu formulieren.

Das Problem stellt sich plötzlich in der Frühe als weichgezeichnet dar.......und ist es doch nicht.

Nach einem ziemlich harten Tag parkten wir vor meiner Haustür und schwiegen lange.
Keiner von Beiden hatte heute das Bedürfnis, den Abend und die Nacht mit dem Anderen zu verbringen.

Ich hatte nicht damit gerechnet und war doch froh, dass es so ist.
Ich rauche eine letzte Zigarette und freue mich auf die Nacht, die heute für mich um 20.15 Uhr beginnt.

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