Dienstag, 25. April 2017

Bissel Frühling würd schon reichen........

Wieder mal ein Wochenende mit einstelligen Temperaturen. Am Sonntag gabs dann scharfen Ostwind , der uns wenigstens ein paar Sonnenstrahlen bescherte. Mich zog es in den Wald (da war es windstill) und an "Lost places".

Ich fühl mich wie auf Entzug.

Mittwoch, 12. April 2017

.........denn Heute ist mein Lieblingstag

Ja, so muß man die Sache sehen. Jeden Morgen murmele ich diesen Satz.
Und nach all den schlimmen Märzwochen scheint diese Art von Motivation gut zu wirken.
Wenn ich in den Spiegel schaue, bin ich zufrieden. Vor einem Monat war nicht mal dran zu denken.
Mutlos, kraftlos, von der Grippe gezeichnet, mit schlechten Gedanken, entzaubert und fast verbittert.
Aber nur fast.
In den letzten 3 Monaten hatte ich dermaßen viele Arzttermine, wie in den letzten 10 Jahren zusammen.
Und jetzt, nach vollständiger Genesung kämpfe ich gegen diese "Verbitterungsdinge".
Unzufriedene Menschen, die man unterstützen möchte...... die mich aber mit ihrer Haltung zum Leben runterziehen.
Ignorieren ging nur kurz gut.
Dinge ansprechen hat zur Folge dass ich als Mensch gelte, der andere nicht trauern lässt....wtf.
Auch das kommende Osterwochenende hat viel "Verbitterungspotential", ich hoffe, ich kann damit umgehen.

In diesem Sinne, auf einen schönen April



Mausi: seit dem 08.04. 3 Jahre alt

Donnerstag, 16. Februar 2017

Es ist nicht nichts

All die traurigen Momente der letzten Wochen kann ich nicht in Worte fassen.
Es ging soweit, dass der letzte Post immer noch als Entwurf gespeichert daliegt und ich mich nicht traue, ihn zu veröffentlichen.

Ein seelisches Durcheinander. Kopfchaos.
Den plötzlichen Verlust eines nahestehenden Menschen habe ich noch nicht begriffen, vermutlich wird es mir morgen klar.
Das gute daran ( wenn man von "gut" in so einer Situation reden darf) ist, dass ich meine eigenen Probleme erfolgreich verdränge.
Eine ambulante OP und ein mittelschwerer Eingriff beim Zahnarzt innerhalb von 5 Tagen sind wie in Watte gehüllt....weit weg. Mein Körper erinnerte mich noch 2 Wochen später mit Schwindel, Augenproblemen, Kopfschmerzen und der Angst, auch einfach mal so zu sterben.

Mein Selbstbewußtsein: unten. Ich hinterfrage alles für mich, nehme mir alles zu Herzen..
Ich bin grad nicht sehr stark, nicht optimistisch, nicht positiv.
Nicht glücklich.

Freitag, 13. Januar 2017

Woche 2 - und wieder kurz

Nein, die Zeiten sind vorbei, in denen man mit einer Erkältung zur Arbeit rennt.
Brav habe ich mich nach einem Gliederscherzendem Wochenende am Montag auf die Couch gelegt und mich geschont.....um dann am Mittwoch in die Arbeitswoche zu starten.
Leider beschäftigte mich nicht nur die Erkältung sondern auch noch ein Typisch-Frau-Gesundheitsproblem und natürlich meine Zähne.
Mein Körper mit Reparaturstau, es ist zum Verzweifeln.

Genau wie das Winterwetter....beständig ist anders.
Leichter Schneefall mit Frost, Sonne satt, starker Schneefall mit Tauwetter innerhalb von einer Stunde.


















Zu guter Letzt habe ich dann auch noch Dr. Google meinen Schatz mit meinen Gebrechen infiziert, der sich gestern Abend schniefend und hustend frühzeitig ins Bett  bewegte.

Läuft bei mir.🌃⛄


Freitag, 6. Januar 2017

Hallo Januar!

Die erste Woche ist (fast) geschafft.
Es ließ sich aushalten.
3 Tage Urlaub (Ohne Termine, Verpflichtungen oder vergleichbares. Quality time. Ich habe es genossen, nichts wirklich aufregendes zu tun und ganz viel Zeit mit meiner Rüdin verbracht.
Lange Schlafen, Lesen, Spaziergänge, Fernsehen (Schrankalarm: nie gehört oder gesehen = herrlich unaufgeregt!!), umräumen, dekorieren, umtopfen.
Am Mittwoch schlug das Wetter um. Währen ich mich seelisch und moralisch auf den ersten Arbeitstag vorbereitete, kam die Sturmflut.
Und der Schnee.
Und die Kälte.

Nach 2 Tagen im Büro reichts dann auch, der Vorteil einer kurzen Woche.
Eine Woche ohne Sport, mein Körper muss sich erstmal langsam wieder an den Trott gewöhnen.
Er ist eh schon überfordert mit den Minustermperaturen ;-))

Samstag, 31. Dezember 2016

Ich schaue kurz zurück....

...auf diese unheimlich intensive Jahr 2016.
Mir scheint, als hätte sich im letzten Jahr die Welt noch schneller gedreht als sonst...vielleicht liegst aber auch am Alter.
All diese Weltereignisse,- Entscheidungen und Tragödien, die ich in ihrer Gesamtheit  -und trotz meines Alters- immer noch nicht begreife.

Es war privat ein ruhiges Jahr, fast zu ruhig. Ich vermisse die kleinen Unternehmungen, die ich so sehr liebe. Ich muss nicht weit weg fahren, es sind die kleinen unaufgeregten Dinge, die mich kicken.
Leider stehe ich bei diesem Thema ziemlich alleine da.

Ich vermisse meinen Sohn, jeden verdammten Tag. Morgens, wenn ich nach dem Haare kämmen zum Haarspray greife...wie ich sooft in seinen Teenagerzeiten nach einer leerer Haarspraydose griff.
Manchmal frage ich mich, wann das aufhört, aber eigentlich soll es ja nicht aufhören.

Ich habe Dinge zum ersten Mal erlebt und gesehen:

die Nordsee
ein Udo-Lindenberg-Konzert in Hamburg

Bin ein Feiervogel der durch sein Leben rennt,
Wie 'ne Kerze, die von beiden Seiten brennt.


Und zum Abschluss des Jahres bin ich das erste Mal in meinem Leben am Silvesterabend allein zu Hause. Es war nicht so geplant, es hat sich so ergeben.
Wie das Leben so spielt.

In diesem Sinne, macht es gut und Ba, Ba.
Kommt gut ins Sonnenjahr 2017.